Chlefelen!

Was wird gechlefelet?

Es gibt nur noch wenige aufgeschriebene Chlefeli-Rhythmen. Die beiden bekanntesten Stücke, „d‘Mülleri“ und der „Ordonanzmarsch“, werden auf den Schulwegen oder Pausenplätzen weitergegeben. Jahrzehnte lang blieben diese Rhythmen unverändert, aber von Dorf zu Dorf werden sie mit kleinen Abänderungen gespielt. So gibt es einen Rickenbächler, einen Schwyzer, einen Ibächler und andere Ordonanzmärsche.

Viele Schulkinder entwickeln einen eigenen Rhythmus und studieren Bewegungen und Abläufe ein. Am Priis-Chlefelen kann man sich von der Kreativität der Kinder überraschen lassen.

Den Chlefeli-Rhythmen liegen meistens Trommelrhythmen zu Grunde. Diese Notation ist sehr kompliziert zu lesen. Darum wurden Sprüche zu den Rhythmen erfunden. So können die Chlefeler sie schnell und spielerisch lernen.

Eine einfache Notation des Ordonanzmarsches (dem Schwyzer) kann man auf folgendem Link einsehen: schwyzer.pdf herunterladen (PDF-File: 185KB)


Beispiele zum Anhören

 
Dr Ordonnanzmarsch

 
D'Mülleri hed



Am Priis-Chlefelen werden verschiedene Aspekte bewertet. Die Jury hört genau hin und verteilt maximal 20 Punkte in den verschiedenen Bereichen:

  • Beginn
  • Pausen
  • Tempo
  • Zusammenspiel
  • Schluss
  • Technik
  • Klang der Chlefeli
  • Gesamteindruck


Jede Gruppe darf zweimal an verschiedenen Juryplätzen vorchlefelen, die besten drei Gruppen jeder Kategorie sogar im grossen Saal vor dem gesamten Publikum.